Bildungskultur in den USA

Die Idee einer Rangordnung, dh.dass man besser oder schlechter abschneidet, begabter oder weniger begabt ist, schneller oder langsamer lernt, ist allgegenwärtig in der wettbewerbsorientierten US-Bildungskultur. Dieses Schulsystem zwingt Kinder in ihrer Entwicklung zu konkurrieren, anstatt organisch zu wachsen. Dazu kommt, dass Schüler sich in dieser Rangordnung durch kulturell spezifische und zeitgebundene Fähigkeiten auszeichnen, die oft durch den Arbeitsbedarf bestimmt werden.

Jugendliche nur gemäss ihrer Stellung in dieser Rangordnung schulisch zu fördern, ist problematisch. Stattdessen sollten wir jungen Menschen helfen, ihre einzigartigen Stärken zu entdecken – durch Umwege, Verzögerungen und Fehler. Auch Erfahrungen ohne vorbestimmtes Ziel sollten Teil eines jungen Lebens sein. Das US Community College ist eine gutes System um mehr Studienplätze zu schaffen und das Konkurrenzdenken zu umgehen. Es bietet Möglichkeiten für Studierende aus allen Lebensbereichen und offeriert auch Studiengebiete, die trotz Umwegen oder  Schulabbruch zu einem Abschluss führen können.

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